die Idee.

Gutes Brot ohne Zusatzstoffe wird immer schwerer zu finden, doch dreierleibrot ist ganz einfach – mit drei Zutaten und neuer Tradition bringt es die Backstube in Deine Küche! Das Grundrezept und Alles rund um den Brotminimalismus findest Du auf dieser Seite, eben ganz puristisch…

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Panel 1

das Equipment.

Eigentlich braucht es zum Brotbacken nicht mehr als hochwertige Zutaten, einen einfachen Backofen und Deine Handarbeit, doch darüber hinaus empfehlen sich ein Weckglas für den späteren Sauerteig, eine leicht verschließbare Schüssel, eine Teigkarte sowie ein Gärkörbche, damit der Teig gut aufgehen kann.

Letzten Endes gilt hier allerdings der Grundsatz: Alles kann, nichts muss!

Panel 2

der Sauerteig.

Sauerteig bildet die Basis jeden hochwertigen Brotes und verleiht Backwaren neben längerer Haltbarkeit auch ein einzigartiges Aroma – und das bei gänzlichem Verzicht auf Supermarkt-Hefe…Einmal angesetzt nach der folgenden Anleitung, reicht es aus, das fertige, im Kühlschrank aufbewahrte Anstellgut (=Sauerteig)  lediglich einmal in der Woche, z.B. am Backtag, aufzufrischen, indem man etwa die Hälfte abnimmt und mit der gleichen Menge an Wasser und Mehl vermischt und über Nacht an einem warmen Ort stehen lässt.

  • TAG 1 in einem ausreichend großen Behältnis mit Deckel (->diesen nur leicht auflegen!) die gleiche Menge an Roggen(vollkorn)mehl und lauwarmem Wasser vermischen (jeweils etwa 50 g), dann bei Zimmertemperatur ruhen lassen
  • TAG 2: nochmals weiteres Roggen(vollkorn)mehl und lauwarmes Wasser im Verhältnis 1:1 beimengen und gut verrühren (jeweils etwa 50 g), dann ruhen lassen
  • TAG 3: wie bei TAG 2 verfahren
  • TAG 4: doppelt so viel Roggen(vollkorn)mehl und Wasser unterrühren (jeweils etwa 100g)
  • TAG 5: Backtag!!! oder ab in den Kühlschrank – wenn er noch nicht säuerlich riecht und von Bläschen durchsetzt ist, zusätzlich zwölf Stunden ruhen lassen…Bei Schimmelbefall sofort neu beginnen!

Übrigens: Je öfter Du Deinen Sauerteig auffrischst, desto aktiver wird er, sodass er binnen 12 Stunden sein Volumen in etwa verdoppelt!

Panel 3

das Grundrezept.

Jedes Brot ist so individuell wie sein Bäcker – daher kannst Du Dir Dein Rezept nach Belieben mithilfe folgender Bäckerprozente einfach selber „konfigurieren“:

  • 100% Prozent Mehl
  • ca. 60-70% lauwarmes Wasser
  • 2% Salz
  • 1-2 EL aktiven Sauerteiges
  • Deine persönliche Zutat, z.B. Sonnenblumenkerne

Alles wird dann in einer großen Schüssel gut verknetet und abgedeckt über Nacht stehen gelassen. Wenn der Teig sein Volumen verdoppelt hat, erneut gut durchkneten und bis zum Abend abgedeckt (in einem bemehlten Gärkörbchen) ruhen lassen – um eine rissige Oberfläche zu vermeiden, einfach nach und nach mit Wasser bestreichen.

Panel 4

Backtag.

Wenn Dein Teig fertig ist, einfach bei 250°C Ober-/Unterhitze im gut vorgeheizten Backofen für 5 Minuten, und schließlich mit fallender Temperaur (ca.220°C) weitere 15-20 Minuten backen.

Kleiner Tipp am Rande: Während des Backens einfach kühles Wasser in den Ofen geben, um eine bessere Kruste hervorzubringen…diese sogenannten Schwaden aber nach etwa 5 Minuten mittels leicht geöffnetem Backofen wieder ablassen!

Panel 5

guten Appetit!

Nach dem Abkühlen auf dem Küchenrost kannst Du Deine herrliche Brotkreation genießen – ob zum süßen Frühstück oder herzhaften Abendbrot, selbst gebacken wird es seine Gäste immer überzeugen können. So ist es von sich aus vegan, gut bekömmlich und länger haltbar!